Selbsthilfe - wie du unruhige Momente steuern kannst

Aktualisiert: 1. Feb. 2021

«Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.»


Wer kennt sie nicht – diese unerträglich unruhigen Momente, welche dich einfach aufwühlen, wie einen windigen Luftstoss der deine Haare verweht und für einen Augenblick alles kreuz und quer streut. Manchmal kommt diese Unruhe aus einem bestimmten Grund, manchmal einfach so aus dem Nichts. Sie kommt so schnell wie sie möglicherweise wieder vergeht. Und sie fragt dich nicht um Erlaubnis. Sie ist plötzlich einfach da. Was tust du in solchen Momenten? Hast du bereits angewandte Ruherituale oder bist du total hilflos?


Ich möchte dich mit diesem Beitrag etwas beruhigen und dir wunderbare, einfache Tricks mitgeben, mit denen du mit solchen Situationen umzugehen lernst. Eines möchte ich dir sagen: Ganz bewusst verwende ich hier das Wort «lernen», denn solche Situationen gehören zum Leben und sie kommen auf ganz verschiedene Arten und in ganz unterschiedlichen Zeiten auf dich zu. Aber das Schöne daran ist, wie bei allem in diesem Leben, kannst du lernen, dies mit einer anderen Sichtweise zu betrachten und es mit viel Wille positiv anzugehen. Dieses Thema betrifft jeden – die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger. Aber ist es nicht toll, dass du es selbst in der Hand haben kannst?


Unruhige Momente können aus verschiedenen Emotionen entstehen. Vielleicht aus Aufregung, Vorfreude, Angst, Stress, Kummer, Streit, Druck usw. Alle Emotionen wollen gehört werden und aus diesem Grund versuchen sie sich bemerkbar zu machen. Dies gilt auch für die eigentlich positiven Emotionen. Es ist wichtig, zu erkennen, dass wir im Leben die ganze Palette an Gefühlen haben und das ist gut so, das gehört zu unserem Selbst dazu. Unsere Gefühle betreffen uns alle und sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wie wäre das Leben denn ohne Freude? Ohne Trauer? Jedes negative Gefühl löst auch wieder ein positives, wohlwollendes Gefühl aus – wie ein Erfolgserlebnis. Die Erfolge kommen immer wieder, aber müssen erarbeitet werden und so ist das mit unseren Gefühlen auch. Es ist nicht immer alles schön, es ist nicht immer alles so wie man es sich vorstellt oder wünscht, aber dafür bleibt der Lebensprozess spannend.


Ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, dass die schönen Zeiten kommen – immer und immer wieder, egal wie steinig der Weg auch scheinen mag.


Wenn du also denkst, es geht nicht mehr, du unruhig und nervös bist, gibt es einige einfache Selbsthilfemethoden, die du ausführen kannst. Sie sind so simpel, dass du es wahrscheinlich kaum glauben kannst, aber probiere es einfach selbst… :-)


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Selbsthilfemethoden


1. Wasser trinken

Wasser ist dein Lebenselixier. Es fördert deinen ganzen Energiefluss, da dein Körper aus ca. 70% Wasser besteht. Die Wasserzufuhr ist enorm wichtig für deinen Körper, deshalb versuche mind. 1.5-2 Liter stilles Wasser über den Tag verteilt zu trinken. Es beruhigt dein ganzes Energiesystem und vieles mehr.


2. Bewusst atmen

Versuche ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen. Lege deine Hände auf deinen Bauch und atme tief in deinen Bauch ein. Spüre wie er sich anhebt und atme ruhig wieder über den Mund aus. Wiederhole dies einige Male, so wie du dich wohl fühlst. Auch zum Einschlafen kann diese Methode unglaublich beruhigende Wunder bewirken.


3. Emotionen erkennen und annehmen

Ich weiss, es ist nicht immer einfach sich seinen eigenen negativen Gefühlen zu stellen, geschweige denn sie anzunehmen und zu akzeptieren. Es ist jedoch von essentieller Bedeutung, dies tun zu können. Indem du ihnen die nötige Bedeutung schenkst, kannst du sie auch wieder loslassen und dafür danken, dass sie dir zeigen welches die positiven Gefühle sind. Wenn du etwas anerkennst, hast du schon den halben Weg geschafft.


4. Aufschreiben was in dir vorgeht

Wenn du deine Gedanken auch noch zu Papier bringst und damit erkennst, was in dir vorgeht, kannst du sie loslassen. Schreibe alles auf was du gerade denkst, was dich zu dieser Unruhe führt und verbrenne oder zerreisse das Papier. Schmeisse es weg und widme dich wieder ganzheitlich den wunderschönen Dingen in deinem Leben. Wenn es dir einfacher fällt, schreibe auch diese Dinge auf und lasse sie an einem schönen Ort, der dir wichtig ist, liegen.


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Erlaube dir zu fühlen. Es ist total okay, sich auch mal richtig mies zu fühlen. Wichtig ist dann aber, nicht darin stecken zu bleiben, sondern mit dem Gefühl zu arbeiten. Wenn du dich achtsam und bewusst mit deinen Emotionen beschäftigst, wirst du lernen, sie liebevoll zu akzeptieren und dann auch loszulassen. So schaffst du die Möglichkeit für inneren Frieden. Umso mehr Frieden, Liebe und Freude du in deiner inneren Welt hast, desto mehr bringst du davon auch in deine äussere Welt – und die gesamte Welt braucht das!


Es ist wunderbar, wie du deine Emotionen selbst steuern kannst und wie das dein Leben und das Leben Anderer positiv beeinflussen kann. Du kannst stolz auf dich sein, wenn du versuchst daran zu arbeiten und auch die etwas schwierigeren Dinge zulässt. Es ist schön Gefühle zuzulassen und auch wenn das heisst, dass negative Gefühle kommen können, die Schönen sind umso besser und intensiver!

Ich wünsche dir alles Liebe!

Von Herzen

Nikita


Schreib mir gerne wie dir dieser Beitrag gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest oder welche Tricks du womöglich bereits schon anwendest.



Hast du Themen bei denen du nicht weiterkommst oder dich belasten? Mit meinem Coaching oder individuellen Behandlungen unterstütze ich dich gerne dabei. Kontakt



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